Erasmus+Partnerschaft zwischen der
Charles
DickensGrundschule und der École la Courbe in Aytré (La Rochelle) in Frankreich

Stolz hängt die Plakette an der Schulmauer der CharlesDickensGrundschule und der École la Courbe:

Beide Schulen haben sich nach 3 Jahren des Schüleraustausches für die Erasmus+ Förderung beworben und 2017 eine Zusage erhalten. Das große Thema, dass sich beide Schule gestellt haben, lautet:


Biodiversität und Umwelt


Viele verschiedene
große und kleine Projekte während der Schuljahre 2017/18 und 2018/19 wurden und werden nun durch EUFördermittel unterstützt:
Unser schulweites BookWeekThema (2018) lautete „Biodiversität und Umwelt“ und alle Europa und Regelschulklassen von der 1. bis zur 6. Klasse arbeiteten und forschten zu diesem Thema.


Auf dem Sommerfest wurden auch die Ergebnisse der Zusammenarbeit zwischen einigen Klassen der CDGS und der Ècole la Courbe vorgestellt; die CM2 aus Aytré war während der BookWeek zu Besuch in den Klassen 5euC und 6euA.


Im Schuljahr 2017/18 ist eine FranzösischAG für die Klassenstufen 14 des Regelzweigs angeboten worden Lehrer*innen und Erzieher*innen beider Schulen stehen in engem Austausch miteinander, besuchen sich gegenseitig, planen und realisieren gemeinsame Projekte, wie z.B. den Schmetterlingsgarten (in der CDGS und in der Ècole la Courbe), die Fledermaus, Teich oder Flusskrebsprojekte, die mit Schüler*innnen beider Schulen bearbeitet werden.

Besuch und Ansprache einer Lehrerin der CDGS bei den Feierlichkeiten am 11. November 2018 in La Rochelle zum Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren.


Viele kleine Kontakte bestehen beispielsweise auch zwischen den Lese und Schreibanfänger*innen in der CDGS und der Ècole la Courbe, die sich u.a. kleine Heftchen und Selbstbildnisse mit ersten Wörtern auf Deutsch und Französisch ganz traditionell per Post schicken.


Viele tolle Ideen sind durch die Erasmus+
Förderung verwirklicht worden, viele tolle Ideen warten noch auf ihre Realisierung.

Nachhaltigkeit

Ermutigt durch die positiven Erfahrungen der letzten 2 Jahre, stellten wir einen neuen Antrag zur Unterstützung unserer Schulpartnerschaft und bekamen auch für die Schuljahre 2019 – 21 eine Erasmusförderung zugesprochen. Freudig gingen wir an die Planung – doch dann mussten wir, wie weltweit alle Menschen, erleben, wie die Coronapandemie uns viele Striche durch geplante Reisen machte. Auf einmal mussten wir unsere Kräfte auf das Homeschooling und den Wechselunterricht konzentrieren, so dass  der Elan, zusätzliche Projekte in Angriff zu nehmen, oft fehlte. Glücklicherweise konnten wir die Förderung um das Schuljahr 2021/22 verlängern, so dass wenigstens ein paar Projekte realisiert werden konnten. Besonders am Herzen lag uns, unsere Schulgärten im Sinne der Nachhaltigkeit weiter zu pflegen. Hier können die Schmetterlinge in die Freiheit entlassen werden, deren Lebenszyklus in den 3. Klassen beobachtet wird. Die Schmetterlinge waren auch das zentrale Thema bei der Zusammenarbeit der Willkommensklasse mit den Gästen aus Frankreich. Alle Schüler:innen unserer Schule profitieren von den Schulgärten und sehr viele lernen in ihnen und pflegen sie regelmäßig. Nach zwei abgesagten Reisen konnte im Mai/Juni 2022 auch endlich wieder gemeinsam und vor jeweils vor Ort mit unserer französischen Partnerschule der Austausch organisiert werden. Bei unserer Fahrt nach Frankreich nahmen wir erstmalig den Zug für die Strecke vom Flughafen in Bordeaux nach La Rochelle. Die Diskussion, die gesamte Strecke mit der Bahn zurück zu legen, sind angelaufen und werden fortgesetzt… Ein besonderes Highlight war sicherlich die gemeinsame Fahrradtour (ca. 55 Personen) von unserer Partnerschule durch die Innenstadt von La Rochelle und über die 3 km lange und 42 m hohe Brücke zur Ile de Ré.

 

Züge statt Flüge – Regionalbahn statt Busunternehmen

Nachhaltigkeit bei Klassenfahrten

Liebe Kollegen, liebe Schüler, liebe Eltern,

auch in den Schuljahren 2019/20 und 2020/21 wird die Charles-Dickens-Schule, zusammen mit der École la Courbe in La Rochelle/Frankreich Projekte zur Nachhaltigkeit durchführen und wird dabei mit ERASMUS+-Fördergeldern unterstützt.

Das Projekt „Züge statt Flüge – Regionalbahn statt Busunternehmen“, fördert jede Klassenfahrt, die als Transportmittel auf das Flugzeug oder einen gemieteten Bus zur An- und Abreise verzichtet, und zwar mit 20, -€ pro Kind und Lehrer.

Hintergrund:

Die CO2-Bilanz bei Flügen ist um ein Vielfaches höher als bei einer Reise mit dem Zug. Natürlich ist die Reise mit dem Zug meistens um ein Vielfaches länger und eventuell unbequemer. Ähnliches gilt für die Fahrten mit der Regionalbahn (Umsteigen, Koffer selber tragen, Verspätungen ertragen) – ABER, meistens ist die Regionalbahn wesentlich preiswerter als ein Busunternehmen und diese Ersparnis kann nun noch einmal um 20, -€ erweitert werden.

Das Projekt möchte alle Beteiligten ermuntern, die umweltfreundlichste Variante für die nächste Klassenfahrt herauszufinden und zu diskutieren.

 

Verwendung von Erasmusgeldern:

Insektenfreundlicher Europagarten

Der Europagarten der Charles-Dickens-Grundschule ist 3 Meter breit und 12 Meter lang und befindet sich am Eingang der Schule. Um den Schulbienen und anderen Insekten vom zeitigen Frühjahr bis zum späten Herbst ein durchgängiges Angebot an Pollen und Nektar zu machen, pflanzten Kinder der ersten Klassen im August 2021 mehrjährige Stauden, darunter viele heimische Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten.


Zunächst entfernten die Kinder unter Anleitung Unkräuter und lockerten den Boden. Damit die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgt werden, verteilten die Kinder zunächst neue Pflanzerde. Dabei wurde ausschließlich torffreie Erde verwendet. Dann pflanzten sie die neuen Pflanzen ein. In der Folgezeit wurden die Pflanzen regelmäßig gegossen.

 
Dieses Projekt ist besonders geeignet für Kinder mit Beeinträchtigungen. Insbesondere Kinder der Schulanfangsphase profitieren von der gärtnerischen Tätigkeit, da sie in einem natürlichen Umfeld ihre motorischen und sensorischen Fähigkeiten schulen können, sich selbst ausprobie-ren und so auch Fortschritte im emotional-sozialen Bereich machen können. Fast das ganze Jahr über verbringen vor allem Erstklässler mit Beeinträchtigungen regelmäßig in der Woche Zeit mit der Pflege des Europagartens: sie pflanzen, lockern die Erde, gießen, harke Laub und beobachten neben Bienen auch andere Insekten …

 

Schulgärten

Das Ziel dieses Projekts ist es, sowohl einen Insekten- als auch einen Gemüsegarten anzulegen, um das Verständnis unserer Schüler für ökologische Nachhaltigkeit zu fördern und die generelle Einstellung unserer Schule zur Pflege der Umwelt zu verbessern.
Die Einbindung von Schülern in Gärten ist eine lohnende und lehrreiche Erfahrung mit akademischen, sozialen und ökologischen Vorteilen.

 

Die Ziele und Aufgaben unseres Projekts sind:

  • Das Bewusstsein innerhalb der Schule für Umwelt und Nachhaltigkeit zu erhöhen, indem die Gärten für Kinder und Kollegen zugänglich und sichtbar gemacht werden.
  • Das Erfolgserlebnis und den Stolz der Kinder zu steigern, indem sie sehen, wie die Pflanzen, die sie gesät haben, wachsen und gedeihen.
  • Das Bewusstsein innerhalb der Schule dafür zu schärfen, wie wichtig es ist, sich um unsere lokale Umwelt zu kümmern, und wie wichtig Insekten und Bienen für unser Ökosystem sind.
  • Verbesserung des Verständnisses für die essentiellen Anforderungen, die Pflanzen zum Gedeihen benötigen und wie man organische Abfälle in unserer Umwelt durch Komposttonnen reduzieren und wiederverwenden kann.
  • Verbesserung des Verständnisses dafür, woher unsere Lebensmittel kommen und welche Arbeit und Sorgfalt für ihre Herstellung notwendig ist.
  • Die Kinder mit dem Konzept der Gewinnung von Samen vertraut zu machen, um die Pflanzen für das folgende Jahr zu vermehren.
  • Wir wollen unsere Schulgärten weiter ausbauen, weil wir uns für eine Zukunft einsetzen, in der alle Kinder zu wissenden, gesunden Erwachsenen werden.

Wir stellen uns vor, dass unser Schulgarten eine wunderbare Möglichkeit für Schüler ist, eine Verbindung zur Ernährungserziehung herzustellen, den Prozess des Anbaus gesunder Lebensmittel zu verstehen und Umweltverantwortung und Nachhaltigkeit zu erkennen. Ein Schulgarten kann auch in viele Fächer integriert werden. Unser Schulgarten könnte auch andere Vorteile mit sich bringen, wie z.B. soziale Eingliederung, Zusammenarbeit, Motivation zum Lernen und Steigerung der Schülerleistungen. Darüber hinaus bietet der Garten im Freien eine anregende, belebende Pause vom Unterricht.
Unsere Schule ist eine inklusive Schule. Alle Schüler können an dem Schulgartenprojekt teilnehmen, da es viele verschiedene Anpassungen gibt. Schüler mit zusätzlichen Bedürfnissen können individuell oder in kleinen Gruppen eng unterstützt werden, um ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ihnen die Teilnahme zu ermöglichen.

 

TuWaS – Box: Entwicklung einer Pflanze

 

Die Schülerinnen und Schüler setzen selber die Samen in die Erde und verfolgen dann in einer achtwöchigen Untersuchung den Lebenszyklus einer einfachen Pflanze. Durch die Verwendung einer Pflanze, die in 35 Tagen ihren Lebenszyklus durchläuft, können die Kinder Keimung, Wachstum und Reifung beobachten und die Funktionen der verschiedenen Teile der Pflanze kennenlernen. Des Weiteren lernen die Schülerinnen und Schüler, dass jede Pflanze Licht, Wasser und Nährstoffe aus dem Boden benötigt, um zu überleben. Darüber hinaus untersuchen die Schülerinnen und Schüler die Wichtigkeit der Bestäubung von Pflanzen durch Bienen und lernen dabei dir Honigbiene als wichtigen Vertreter in einem funktionierenden Ökosystem kennen. Hier besteht die Möglichkeit, den Kindern ein tieferes Verständnis für Organismen und deren Beziehung zu ihrer Umwelt zu vermitteln.

Sachunterricht Klasse 4a

Hier sind Arbeiten aus den Sprachlernklassen zu sehen: