Schulparlament

Das Schulparlament der Charles-Dickens-Grundschule besteht seit 2023 aus den Klassensprecherinnen und Klassensprechern aller 3. bis 6. Klassen. Sie vertreten schuljahresbezogen die Interessen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und bringen aktiv Themen ein, die im Schulalltag wichtig sind. Begleitet wird das Schulparlament von Mr. Vukovich (Lehrer im Europazweig), Frau Stellke (Schulsozialarbeiterin) und Frau Glodde (Erzieherin), die die Kinder bei der Organisation, Moderation und Umsetzung ihrer Ideen unterstützen.

Das Schulparlament ist ein zentraler Baustein unserer Demokratiebildung. Hier lernen Kinder, wie Mitbestimmung funktioniert, wie man diskutiert, abstimmt, Kompromisse findet und gemeinsame Lösungen entwickelt. Beispielsweise werden im Schulparlament auch die nächsten Schulsprecher:innen gewählt.
Gleichzeitig wird ein Raum geschaffen, in dem Kinderrechte erfahren und gelebt werden können – insbesondere das Recht auf Beteiligung und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass ihre Stimmen gehört werden und tatsächlich etwas bewirken können.

In den schulischen Plenarsitzungen werden Themen besprochen, die das Schulleben betreffen: z. B. Verbesserungen auf dem Schulhof, Schulwegsicherheit, Projekte zur Schulgestaltung, Ideen für ein respektvolles Miteinander oder Wünsche für AGs und Veranstaltungen. Die Vertreterinnen und Vertreter bringen die Anliegen ihrer Mitschüler:innen in schulische Gremien ein, etwa in die Schulkonferenz, damit die Sichtweise der Kinder fester Bestandteil von Entscheidungsprozessen wird.

Darüber hinaus fördert das Schulparlament die Vernetzung mit außerschulischen Beteiligungsmöglichkeiten, wie dem Kinder- und Jugendparlament Charlottenburg-Wilmersdorf https://www.kjp-cw.de/.
So erhalten die Kinder die Chance, auch über die Schule hinaus aktiv an ihrem Bezirk mitzuwirken, Verantwortung zu übernehmen und Demokratie auf kommunaler Ebene kennenzulernen und zu verbessern.

Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihren Rechten zu stärken, ihnen echte Teilhabe zu ermöglichen und gemeinsam eine Schule zu gestalten, in der sich alle wohlfühlen, ernst genommen werden und mitreden dürfen – ganz im Sinne unserer Schulgemeinschaft.